Meine Gesichtspflege-Routine im Winter

Gesichtspflege-Routine

Anfang Dezember wurde meine Haut richtig schlecht und es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich sie wieder in den Griff bekommen habe. Ein bisschen Stress vor meiner ersten Prüfung, jede Menge Weihnachtsessen und eine anstrengende Woche über Silvester haben ihren Beitrag geleistet. Hinzu kam, dass meine Haut eine Art allergische Reaktion auf meinen blöden, billigen H&M-Schal hatte und alles nur noch schlimmer wurde. Mittlerweile ist sie aber auf dem Weg zur Besserung und sieht sogar schon wieder ganz gut aus. Da ich die Verbesserung nicht an einem einzigen Produkt festmachen kann, zeige ich euch einfach mal meine komplette Gesichtspflege-Routine – ein Mix aus Tiefenreinigung und reichhaltiger Pflege.

MORGENS

Gesichtspflege-Routine morgens

24h intensive moisturizing Gel von Kivvi

Konjac Schwamm Bambuskohle von Nawemo

Im Prinzip hat sich meine Gesichtspflege-Routine am Morgen seit dem letzten Artikel darüber nicht verändert. Sie besteht immernoch aus nur zwei Produkten: einem Konjac-Sponge (ein neuer) und dem 24h intensive moisturizing Gel von Kivvi. Den Schwamm benutze ich ungefähr drei Mal pro Woche, nachdem ich mein Gesicht mit lauwarmem Wasser abgespült habe. Mein neues Exemplar von Nawemo für fettige und unreine Haut ist viel weicher als mein letzter Schwamm und absolut zu empfehlen!

Danach ist meine Haut perfekt für das Gel von Kivvi vorbereitet. Ich trage eine fingerspitzen-große Menge auf das noch feuchte Gesicht auf. Es lässt sich super einfach verteilen und zieht vor allem sofort ein. Der Geruch ist nicht ganz so fruchtig wie beim dazugehörigen Hydrolat, aber trotzdem angenehm. Die reizarme Formulierung ohne Alkohol und Duftstoffe ist für den Zustand meiner Haut außerdem ideal. Nicht ganz so wichtig, aber trotzdem nett: Sowohl die Umverpackung als auch der Pumpspender sind meiner Meinung nach super schön gestaltet.

ABENDS

Gesichtspflege-Routine abends

Sheabutter-Cleanser von Martina Gebhardt

  • 13,50€ (Najoba)
  • 150ml
  • Demeter

Bio-Hydrolat Immortellenwasser von Farfalla

  • 8,49€ (Najoba)
  • 100ml
  • Natrue, vegan

Sheabutter-Cream von Martina Gebhardt

Abends nehme ich mir ein bisschen mehr Zeit für meine Gesichtspflege-Routine – minimalistisch ist sie aber immernoch! Seit einigen Wochen benutze ich den Shabutter-Cleanser von Martina Gebhardt und kann jetzt absolut nachvollziehen, warum alle Blogger-Kolleginnen so davon schwärmen. Die Reinigungsmilch steckt in einem Pumpspender und lässt sich dadurch gut dosieren. Ich brauche ein bis zwei Pumpstöße pro Reinigung. Auf die Haut aufgetragen schmilzt die Milch noch ein bisschen und lässt sich so wunderbar verteilen. Wenn ich Makeup trage, was seit ich Stundentin bin kaum noch vorkommt, nehme ich das vorher mit Distelöl ab (dazu bald mehr!). Falls doch noch ein bisschen Restmakeup im Gesicht ist, entfernt das der Cleanser spielend leicht. Besonders angenehm finde ich den Rückfettungseffekt nachdem man die Reinigungsmilch wieder abgewaschen hat. Auch hier wurde in der ganzen Serie auf eine komplett reizfreie Formulierung gesetzt, was mir sehr gut gefällt.

Danach habe ich lange meinen Toner von Sukin benutzt, den ich auch immer noch total gerne mag. Allerdings ist darin ein konventioneller Konservierungsstoff, der die Haut evtl. reizen könnte, worauf ich in diesem Zustand verzichten wollte. Daher habe ich mein Immortellenwasser von Farfalla mal wieder herausgekramt, was ich fast nur noch zum Anrühren von Masken benutzt habe. Ich dachte mir jedoch, was Wunden und blauen Flecker helfen soll, tut meiner Haut sicher auch gut. Konserviert wird hier mit Alkohol, was sicher auch nicht ideal ist. Aber scheinbar kommt meine Haut gut damit zurecht.

Zuletzt trage die Sheabutter-Cream von Martina Gebhardt auf, die mir bisher immer viel zu reichhaltig war, jetzt aber genau richtig ist. Anfangs habe ich ganz vorsichtig nur eine hauchdünne Schicht benutzt, mittlerweile bin ich aber großzüger und meiner Haut gefällt es. Über Nacht wird mein Gesicht so in eine schützende Hülle gepackt und verliert keine Feuchtigkeit.

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7 Kommentare

  1. Das Feuchtigkeitsgel von Kivvi ist bei mir mittlerweile auch fester Bestandteil. Das möchte ich nicht mehr missen. Und die Sheaserie von Martina Gebhardt ist auch toll. Leider mochte meine Haut die irgendwann nicht mehr so recht. Aber vielleicht versuche ich sie mal wieder.

    LG Michaela

  2. Eine schöne übersichtliche Routine hast du da! Das Gel von Kivvi möchte ich mir im Sommer wieder zulegen, momentan probiere ich mich durch die Fluide von der Cremekampagne :) Uii, den Geruch vom Immortellenwasser fand ich so schlimm das habe ich nur kurz genommen und dann weitergegeben :D
    Liebe Grüße

  3. Gibt es einen Grund, wieso du morgens keine Reinigungsmilch verwendest? Ich schwöre ja darauf, dass auch morgens der nächtliche Schweiß, Reste der Nachtpflege usw. ab müssen^^
    Der Konjac Schwamm ist nicht so meins – ich nehme ja chemisches Peeling – aber die restlichen Produkte kenne ich bis auf das Immortellenwasser alle!

    Falls du einen Toner ohne Alkohol suchst, meine Lieblinge sind das Weihrauchhydrolat von Wolkenseifen und der Sheabutter Toner von MG. Für ersteren muss man Weihrauch mögen (aber das balsamische, nicht das schwer-süßliche aus der Kirche!) und letzterer ist einfach neutral.

    LG Valandriel

    1. Ich möchte einfach so wenig Produkte wie möglich benutzen. Morgens muss es bei mir meist einigermaßen schnell gehen und Wasser hat mir bisher immer gereicht. Am Wochenende kommt es auch mal vor, dass ich mein Gesicht morgens mit einem Reinigungsprodukt wasche… Danke für den Tipp mit den Tonern! Ich habe auch noch Blütenwasser von Dabba hier, die ohne Alkohol sind. Aber Wolkenseifen hört sich auch interessant an :)

  4. Danke für den Blog übrigens, bisher war ich nur stille Mitleserin.
    Ich habe mir angewöhnt, morgens eine selbstgemachte (von einer Freundin handgemacht) Seife zum Reinigen zu benutzen. Viel Olivenöl – und ich brauche anschließend deutlich weniger Tagescreme.
    In meinem Blog habe ich gerade ein sehr schönes Buch über Rosenmedizin vorgestellt, da geht es natürlich auch um Kosmetik. Aber dieses Selbstanrühren wird nicht mehr mein Ding, glaube ich. Nicht in diesem Leben…

    1. Oh vielen Dank :) Das Selbstanrühren ist bei mir auch so eine Hass-Liebe. Kleinigkeiten wie Peelings oder so mache ich gerne, aber an größere Dinge wage ich mich auch nicht so recht ran.

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