Umfunktioniert: Beauty-Helfer aus der Küche

Einfach Umfunktioniert | Beauty-Helfer aus der Küche

Den Klassiker Kokosöl kennt ihr sicher alle! Es gibt aber noch ein paar andere Produkte, die ich aus der Küche ins Badezimmer verfrachtet habe und dort als Beauty-Helfer verwende. Manche davon schon seit über einem Jahr, andere habe ich ganz neu ausprobiert. Vielleicht ist für euch ja auch etwas dabei.

Gegen Reibeisenbeine: APFELESSIG

Apfelessig ist für mich ein Klassiker im Badezimmer, wie für andere das Kokosöl. Es ist auch das Produkt, das ich schon am längsten benutze. Man kennt ihn vielleicht eher als saure Rinse nach dem Haarewaschen, aber ich benutze ihn hauptsächlich zur Hautpflege. Dafür ist er deshalb gut geeignet, weil er einen sauren pH-Wert hat und den pH-Wert der Haut dadurch ins Gleichgewicht bringt. Außerdem wirkt er etwas entzündungshemmend.
Ich weiß nicht mehr ganz genau, woher ich den Tipp damals hatte, aber ich verwende den Apfelessig nach dem Rasieren an den Beinen. Ich habe den Apfelessig dafür zur Hälfte mit Wasser gemischt und in den kleinen Sprühflakon gefüllt, den ihr auf dem Foto sehen könnt. Manchmal brennt das ein kleines bisschen, es tut aber nicht weh. Seither habe ich viel weniger Rasierpickelchen und lästige Reibeisenhaut ist auch Geschichte. Zugegeben, der Geruch ist etwas gewöhnungsbedürftig, verfliegt aber sowieso ziemlich schnell. Apfelessig kann auch als Toner verwendet werden und soll den Teint mattieren. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Zum Abschminken: DISTELÖL

Auf die Idee mit dem Distelöl bin ich ehrlich gesagt gar nicht selbst gekommen. Meine kleine Schwester wurde darauf aufmerksam und hat mir das Öl im letzten Jahr zu Weihnachten geschenkt. Seither habe ich das Distelöl zum Abschminken in Benutzung und bin total begeistert davon. Es ist überhaupt nicht fettig, sondern sogar eher ein bisschen mattierend. Mein Augenmakeup geht damit ruck zuck runter. Danach wasche ich das ganze Gesicht noch einmal mit meinem Martina Gebhardt Cleanser um den leichten Öl-Film wieder weg zu bekommen. Zusätzlich pflegt es die Augenpartie und versorgt die Haut mit ungesättigten Fettsäuren, Vitamin A und E. Da es entzündungshemmend, entfettend und reinigend wirkt, ist es auch bestens für unreine Haut geeignet. Ich werde in Zukunft auch einmal testen, wie es klappt, das ganze Gesicht mit dem Öl zu reinigen!

Natürlicher Zahnaufheller: KURKUMA

In diesem Video von heylilahey wurde ich auf die spannende Eigenschaft von Kurkuma aufmerksam. Mia hat es mit Kokosöl und Natron gemischt und sich damit die Zähne geputzt. Ihr Ergebnis ist echt der Hammer! Da ich kein Natron zuhause hatte, habe ich darauf verzichtet und mir die Zähne einfach nur mit Kokosöl und Kurkuma vermischt – etwa ein Teelöffel von beidem. Die Angelegenheit ist nicht ganz lecker und auch eine kleine Sauerei, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich habe das Gemisch bisher nur ein einziges Mal benutzt und ich konnte trotzdem schon eine winzige Aufhellung erkennen. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass es auf lange Zeit richtig viel helfen kann. Trotzdem würde ich es nur als „Kur“ anwenden und nicht dauerhaft, da ich mir nich sicher bin, wie gut oder schlecht das für die Zähne ist.
Ich habe mir jetzt bei Greenglam die Charwhite gekauft, die den gleichen Effekt haben soll. Kurkuma und Kokosöl ist aber definitiv günstiger!

Der Alleskönner: KOKOSÖL

Auf Facebook gibt es Gruppen, in denen könnte man meinen Kokosöl würde die Welt retten. Echt jetzt: Haarspitzen, raue Stellen, Wunden, was weiß ich – immer wird gleich mal ganz laut Kokosöl empfohlen. Ich habe den Klassiker natürlich auch in meinem Badezimmer stehen und immer wieder in Benutzung aber ganz so heilig ist es für mich dann auch wieder nicht. Lange Zeit habe ich es zum Rasieren verwendet, was ich bin heute noch sehr gut finde. Leider muss man dabei sehr gut aufpassen, dass der Abfluss nicht verstopft. Und ich habe damit aufgehört, nachdem ich zum Hundertsten Mal in der Dusche ausgerutscht und hingefallen bin – bitte aufpassen! Ich weiß leider nicht mehr, auf welchem Blog es war, aber irgendwo habe ich gelesen, dass man das Öl vor der Anwendung mit etwas Duschgel mischen soll. Das klappt wohl am besten und macht im Hinblick auf das Hinfallen und das Verstopfen auch sehr viel Sinn. Ich hatte Kokosöl auch schon in den Haaren, aber wirklich nur ganz sparsam und auch nur, wenn ich in den Stunden danach nicht aus dem Haus muss. Ansonsten würde ich hier sagen: Einfach mal ausprobieren. Aus den tausend möglichen Anwendungen ist sicher für jeden etwas dabei.

 

 

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3 thoughts on “Einfach Umfunktioniert | Beauty-Helfer aus der Küche”

  1. Den Tipp mit Kurkuma und Kokosöl werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren :) Das Charwhite-Pulver würde mich sehr interessieren, ist mir aber einfach zu teuer – mal gucken, wie dein DIY bei mir funktioniert :)

    Liebe Grüße,
    Kati

    1. Kann ich verstehen, ohne den Gutschein hätte ich es mir vielleicht auch nicht gekauft. Bin gespannt auf dein Feedback!

      1. Inzwischen hab ichs ausprobiert (zweimal) und bilde mir tatsächlich ein, meine Zähne wären schon ein wenig heller :) das allerbeste ist aber das glatte „Zahngefühl“. Ich werd’s auf jeden Fall in meine Routine aufnehmen, vielen Dank nochmal für den Tipp!
        Schmecken tuts aber echt nicht, und Öl im Mund finde ich auch komisch. Und gelbe Hände hab ich danach auch :D

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