DIY | Avocado Haarkur

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Mir hat das Herz geblutet, während ich mir mein Lieblingsessen in den Haaren verteilt habe. Aber wenn die Avocado meinen Haaren genauso schmeckt wie meinem Bauch, dann soll es ihnen vergönnt sein.

All you need is…

½ reife Avocado
2 Esslöffel Olivenöl
3 Teelöffel Agavendicksaft
2 Teelöffel Zitronensaft

So einfach geht’s:

Die Avocado muss man in zwei Hälften teilen, den Kern entfernen und die Schale abziehen. Falls sie schon super, super reift ist, kann man sie einfach mit einem Löffel zerdrücken. Ich habe mich dazu entschieden, sie einfach kurz mit dem Pürierstab zu zermatschen. Auf Avocado-Stückchen im Haar war ich dann doch nicht so scharf. Olivenöl und Agavendicksaft einfach zu der Pampe hinzugeben und zum Schluss noch eine halbe Zitrone darüber ausdrücken.

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Die Wirkstoffe:

Avocado ist reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin A, B, E und K sowie Mineralstoffen und Magnesium. Trockene und spröde Haare werden dadurch regeneriert und bekommen neue Feuchtigkeit. Einen ähnlichen regenerierenden Effekt hat Ölivenöl. Auch hier kommen viele ungesättigte Fettsäuren und viel Vitamin E zum Einsatz. Agavendicksaft beruhigt die Kopfhaut und hilft die neu gewonnene Feuchtigkeit in den Haaren zu bewahren. Zu guter Letzt entfernt Zitronensaft letzte Kalkreste und lässt das Haar strahlen.

Die Anwendung:

Da man bei der Anwendung dieser Kur einiges beachten muss, gibt es heute diesen extra Punkt. Normale Haarkuren werden nach dem Waschen aufgetragen und nach dem Einwirken mit klarem Wasser ausgespült. Ich habe mir nicht viel dabei gedacht und die Avocado Haarkur genauso benutzt. Leider lassen sich die reichhaltigen Fette von Olivenöl und Avocado nicht so einfach ausspülen. Deshalb bin ich bis zur nächsten Haarwäsche mit komplett durchgefetteten Haaren herumspaziert. (Ok, das war bei mir zum Glück nur der Sonntagvormittag!) Meinen Haaren hat diese extra Portion pflege bestimmt gut gefallen, wer am Wochenende also nichts vor hat, kann die Kur gerne so anwenden wie ich.

Wer sich am nächsten Tag wieder aus dem Haus trauen können möchte, sollte sie wie folgt anwenden: Die Kur nur in den Haarspitzen auftragen. Kein Handtuch um den Kopf wickeln, damit das Fett den Ansatz nicht berührt. Die Kur ca. 20 Minuten einwirken lassen und danach mit Shampoo (und evtl. Spülung) rauswaschen.

Der Effekt:

Zuerst einmal bin ich natürlich ganz schön erschrocken, als die Haare beim Föhnen einfach nicht trocken wurden, sondern komplett durchfettet waren. Das ist wirklich kein schönes Gefühl! Nach dem Haarewaschen am nächsten Tag haben sie sich allerdings wieder normal angefühlt. Meine Haare waren nicht extra strapaziert oder trocken, aber ich glaube die Kur hat ihnen trotzdem sehr gut getan. Sie sind jetzt weich, irgendwie griffiger und glänzen schön (ohne Hardcore-Fettfilm, juhu!)

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3 thoughts on “DIY | Avocado Haarkur”

  1. Ich nehme mir immer vor, Haarkuren selbst zu machen, greife aber dann doch zu gekauften. Vielleicht sollte ich das doch mal ausprobieren. Die Farbe sieht auf alle Fälle cool aus. Wenn die Haare dann noch schön glänzen – was will man mehr.

  2. Und auch toll: man hat dann noch eine halbe Avocado als Brotaufstrich #omnomnom :D
    Ich wende solche Ölkuren auch nur in den Längen und Spitzen an. Am liebsten ist mir dabei reines Kokosöl. Ich habe aber auch schon andere Produkte ausprobiert. Selbst wenn die Kur für die Kopfhaut empfohlen wird, lasse ich das meist bleiben.

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