5 Gründe fürs Trockenbürsten

Trockenbürsten

Im Oktober letzten Jahres habe ich bei Whole Foods in Vancouver eine Trockenbürste gesehen und mich kurzerhand dazu entschieden sie zu kaufen und das Trockenbürsten einmal auszuprobieren. So wurde es ganz schnell zu meiner täglichen Routine! Zurück in Deutschland schaffe ich es nicht mehr ganz jeden Tag aber immer noch mehrmals pro Woche. Deshalb wollte ich euch in einem kleinen Guide zusammenfassen, was die Vorteile von Trockenbürsten sind und wie das Ganze am besten funktioniert.

1. Peelingeffekt für schöne Haut

Das Trockenbürsten hat einen starken Peelingeffekt, wodurch alte Hautzellen entfernt werden und die Produktion von neuen Zellen gefördert wird. Die Haut wird dadurch schön weich und glatt. Ich habe auch ein bisschen die Hoffnung, dass das Trockenbürsten eingewachsenen Haaren nach dem Epilieren vorbeugt – bin mir da aber noch nicht ganz sicher.

2. Der Lymphfluss wird angekurbelt

Über das Lymphsystem werden in unserem Körper Schad- und Abfallsstoffe transportiert und in der Leber und den Nieren gereinigt. Beim Trockenbürsten bürstet man von den Füßen und Armen immer in Richtung des Herzens, wodurch der Lymphfluss angeregt wird. Das hat zur Folge, dass das Gewebe schneller von Schadstoffen gereinigt wird und das Immunsystem insgesamt gestärkt wird. Durch diesen Vorgang wird dem Trockenbürsten auch oft nachgesagt, es würde Cellulite vorbeugen. Keine Ahnung! Solche Versprechen finde ich immer ein bisschen überbewertet und das wäre für mich auch nicht der Grund, warum ich das mache.

3. Massage inklusive

Zugegebenermaßen ist dieser Grund nicht so medizinisch wie der vorherige aber ehrlich gesagt, ist er für mich der Hauptgrund, warum mir das Trockenbürsten so gut gefällt. Die rauen Borsten haben nicht nur einen Peelingeffekt, sondern sorgen auch für eine entspannende Massage – besonders am Rücken und an den Schultern. Deshalb würde ich auch auf jeden Fall eine Bürste mit langem Stil empfehlen.

4. Trockenbürsten macht munter

Meistens wird empfohlen morgens, gleich nach dem Aufstehen mit dem Trockenbürsten anzufangen, da es das Herz-Kreislauf-System anregt und somit auch wach macht. Wer da morgens Lust drauf hat, sollte das auf jeden Fall ausprobieren! Bei mir persönlich gehört das Trockenbürste zu meiner Abendroutine. Da ich auch abends dusche, ist das für mich einfach praktischer. Und gut einschalfen kann ich trotzdem (oder gerade deshalb?).

5. Ganz einfach Müll sparen

Wenn man das Trockenbürsten wie ich auch als Alternative zu einem herkömmlichen Körperpeeling benutzt, dann hat man damit eine Verpackung weniger im Bad stehen – und damit auch weniger Plastikmüll. Wenn man die Trockenbürste hin und wieder mit etwas Seife reinigt und wieder gut trocknen lässt, dann sollte sie einem auch sehr lange halten. Meine ist jetzt etwa ein halbes Jahr alt und man sieht ihr noch gar nichts an!

Trockenbürste
Dieses Bild hier habe ich damals auf Instagram @pusteblume-blog gepostet.

… und so funktioniert’s

Normalweise fängt man bei den Füßen an (wenn man genug Zeit hat, kann man auch die Fußsohlen bürsten) und arbeitet sich in kreisenden Bewegungen an den Beinen nach oben. Danach sind von der Handfläche bis zu den Schultern die Arme dran. Ich bürste mir als nächstes den unteren und den oberen Rücken und dann geht es am Bauch weiter. So hat man die ganze Zeit in Richtung Herzen gebürstet, sodass am Ende dann nur noch die Brust kommt.

Wichtig ist auch, dass die Bürste wirklich nur im Trockenen benutzt wird. Solltet ihr sie einmal mit Seife waschen wollen, dann sollte sie erst wieder verwendet werden, wenn sie ganz trocken ist. So ist sie die ganze Zeit über in einem sauberen Zustand und sorgt nicht für Unreinheiten oder Pickelchen auf der Haut.

Manchen Menschen empfinden das Trockenbürsten auch als unangenehm – dann würde ich es natürlich nicht empfehlen! Außerdem sollte man darauf verzichten, wenn man starke Krampfadern hat.

Ansonsten, viel Spaß beim Ausprobieren!

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